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Wenn es um die Unterstützung von Orthesen geht, sind Orthopädietechniker im Allgemeinen auf einzelne Konstruktionen beschränkt, da Formen, Funktionen und Materialstärken an die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten angepasst werden müssen. Wenn komplexe Strukturen erforderlich sind, arbeiten traditionelle Prozesse häufig an ihren Grenzen. Da die Herstellung von Orthesen zeitaufwändig ist, sind sie nicht ohne weiteres verfügbar.

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Mehr Zeit für die Kundschaft

Der 3D-Druck eröffnet ganz neue Orthesen-Möglichkeiten und -Formen. «Selbstentwi-ckelte dynamische Gelenke beispielsweise lassen sich damit direkt in die restliche Or-these integrieren, so dass diese aus einem Guss gefertigt werden kann», erklärt Ma-nuel Matzinger und nennt als weitere Plus-punkte Leichtigkeit, Luftdurchlässigkeit und Aussehen. «3D-gedruckte Orthesen haben viel weniger Gewicht als herkömmlich her-gestellte, sind überaus atmungsaktiv und erlauben ansprechendere Designs. Komfort und Lebensqualität auf Patientenseite stei-gen damit gleichermassen.» Und, last but not least: Durch die Digitalisierung bleibt viel mehr Zeit für die Kundschaft. «Durch die effizientere Produktion bleibt mehr Zeit für unsere Kundinnen und Kunden».

Innovation

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